Über 10 Jahre Logistik. Jetzt decke ich auf.
Mein Name ist Thomas Kiene. Seit 2013 bin ich in der Logistikbranche. Als Geschäftsführer mehrerer eCommerce-Unternehmen habe ich hunderte Sendungen pro Woche verschickt und dabei erlebt, wie das Spiel im Schadensfall läuft. Jetzt stehe ich auf der anderen Seite.
Wie alles angefangen hat
Wer im eCommerce arbeitet, verschickt Ware. Viel Ware. Und irgendwann kommt der erste Schaden: Palette zerbrochen, Sendung verschwunden, Ware beschädigt angekommen. Das gehört dazu. Was nicht dazugehört: wie Spediteure und ihre Versicherer mit Schadensfällen umgehen.
Ich habe über die Jahre ein Muster beobachtet. Die Spedition verweist auf den Versicherer. Der Versicherer verlangt Unterlagen, die man kaum beschaffen kann. Dann kommt die Ablehnung. Verpackungsmangel, zu spät gemeldet, Unterversicherung. Oder ein Angebot über einen Bruchteil des Schadens, freundlich verpackt als „Kulanzregelung".
Irgendwann habe ich angefangen, die AGB zu lesen. Nicht die Zusammenfassungen, nicht die FAQ-Seiten, sondern die AGB selbst, die Versicherungsbedingungen, das Handelsgesetzbuch. Und ich habe festgestellt: Was die Plattformen ihren Kunden erzählen und was das Gesetz sagt, sind oft zwei verschiedene Dinge.
Was ich gefunden habe
Ich habe die AGB und öffentlichen Seiten der größten deutschen Frachtplattformen analysiert. Nicht als Anwalt, sondern als Praktiker, der die Branche kennt und lesen kann. Das Ergebnis:
Jede einzelne Plattform, die ich bisher analysiert habe, stellt die Rechte ihrer Kunden im Schadensfall falsch, unvollständig oder irreführend dar. Das ist kein Zufall. Das ist ein Geschäftsmodell.
§ 435 HGB, der Paragraph, der bei qualifiziertem Verschulden alle Haftungsgrenzen sprengt, wird systematisch verschwiegen. Stattdessen wird die Transportversicherung als einziger Weg zum vollen Schutz verkauft. Die Kunden zahlen für etwas, das ihnen in vielen Fällen sowieso zusteht.
Was ich jetzt tue
Ich veröffentliche meine Analysen. Jede AGB-Klausel, die Kundenrechte einschränkt, wird zitiert, dem Gesetz gegenübergestellt und bewertet. Alles öffentlich, alles nachprüfbar, alles meine persönliche Einschätzung.
Und ich kaufe Forderungen. Wenn Sie einen Transportschaden haben und die Spedition zahlt nicht oder zu wenig, dann kaufe ich Ihnen die Forderung ab. Sie bekommen sofort Geld. Ich übernehme die Durchsetzung als neuer Forderungsinhaber. Das ist mein Geschäftsmodell, und ich bin transparent darüber.
Was VINDICO ist - und was nicht:
✓ Forderungsaufkäufer. Wir kaufen strittige Transportschadenforderungen nach §§ 398, 453 BGB. Einzelfälle. Der Verkäufer bekommt sofort Geld, wir setzen die Forderung als neuer Inhaber auf eigenes Risiko durch.
✗ Kein Inkasso. Wir treiben keine fremden Forderungen ein. Wir werden Eigentümer der Forderung und setzen eigene Rechte durch.
✗ Kein Factoring. Wir kaufen keine laufenden Forderungsbestände und keine unstrittigen Rechnungen. Wir kaufen ausschließlich strittige Einzelfälle, bei denen der Schuldner nicht zahlt oder zu wenig anbietet.
✗ Keine Rechtsberatung. Wir beraten niemanden rechtlich. Unsere Analysen auf dieser Website sind meine persönliche Meinung als Branchenkenner, nicht die eines Anwalts. Für rechtliche Beratung empfehle ich einen spezialisierten Fachanwalt.
Ja, ich verdiene damit Geld. Und ja, meine Analysen helfen dabei, dass Geschädigte auf mich aufmerksam werden. Das eine schließt das andere nicht aus. Meine Analysen sind trotzdem sachlich, belegt und nachprüfbar. Jedes Zitat stammt von der Website des jeweiligen Unternehmens. Jeder Paragraph existiert.
Was mich antreibt
Die Logistikbranche hat ein Informationsproblem. Nicht weil die Gesetze kompliziert wären, sondern weil die Unternehmen ein Interesse daran haben, dass ihre Kunden sie nicht kennen. Wer nicht weiß, dass § 435 HGB existiert, akzeptiert 50 Euro auf einen Schaden von 10.000 Euro. Wer nicht weiß, dass die Beweislast beim Frachtführer liegt, gibt bei der ersten Ablehnung auf.
Ich finde, das muss sich ändern. Nicht durch Gesetze, die gibt es schon. Sondern durch Transparenz. Durch jemanden, der die AGB liest, die Paragraphen kennt und das Ergebnis veröffentlicht. Das ist meine Rolle.
Transportschaden?
Melden Sie Ihren Fall. Kostenlos, unverbindlich, diskret. Wenn ich Ihre Forderung kaufe, bekommen Sie sofort Geld.
Fall jetzt melden →Unsere Spezialgebiete
Cargoboard Schaden: Forderung verkaufen →
JUMiNGO Reklamation: Zwei Rechtsordnungen, eine Lösung →
Cargolo Transportschaden: 1 €/kg Haftung? →
Cargo International: CMR-Recht, wir übernehmen →
Transportschaden - was tun? →
Fertighaus Schaden: Ihre Optionen →
So funktioniert der Forderungskauf →